Cleantech Continues to Rise as an Emerging Global Industry

(Source: greenability)

fastcompany:

What does it mean that China’s has become a global force? A superb infographic from the Heritage Foundation offers a rarely seen snapshot of how China, through investments and business dealings, is buying up all the political capital it can get its hands on. As you can see, this includes buying and holding A LOT of our debt. See more…

fastcompany:

What does it mean that China’s has become a global force? A superb infographic from the Heritage Foundation offers a rarely seen snapshot of how China, through investments and business dealings, is buying up all the political capital it can get its hands on. As you can see, this includes buying and holding A LOT of our debt. See more…

(via fastcompany)

The new green markets

researchwhitepaper:

Our research has highlighted a number of emerging opportunities and markets for different environmental applications; with new opportunities in emerging markets, let us look at China and Gulf States in Part 1.

CleanTech Investment – What sectors are in demand?

researchwhitepaper:

While we were preparing our Green Investors Guide, we carried out an extensive research into what sectors in cleantech / renewable energy are in demand, and here are some interesting findings:

greenability:

Sustainability explained through animation

http://www.hypergridbusiness.com/2011/08/hyperfair-offers-3d-conference-halls/
theeconomist:

Daily chart: which economies have fared best and worst during the global financial crisis? 

theeconomist:

Daily chart: which economies have fared best and worst during the global financial crisis? 

Education: A Market For Investment?

newtechpost:

As venture capitalists look for the next growth sector in which to invest, there has been much talk of the mobile and education, or ed-tech, spaces being the ones to watch. The mobile market will continue to grow and is an obvious choice, but the education space is not one that has traditionally attracted much attention from venture capitalists or angel investors. In fact, the National Venture Capital Association does not as yet list education as one of the sixteen main categories in which its members invest.


Die türkische und deutsche Wirtschaft sind stabile und solide Inseln in Europa. Wir müssen aber mehr zusammen arbeiten. Europa braucht mehr wirtschaftliche Stabilität.

- Güler Sabancı

How water could imperil the growth of megacities

(Source: greenability)

Türöffnerin für die Türkei

Foto: Mercator Stfitung

Güler Sabanci steht für die moderne Türkei. Unternehmerischer Erfolg, zivilgesellschaftliches und politisches Engagement sind die persönlichen Markenzeichen der Vorstandsvorsitzenden des zweitgrößten türkischen, weltweit aktiven Konzerns. Die Stifterin einer der modernsten und weltoffensten Universitäten des Landes war jüngst in Essen. Bei der Mercator-Stiftung sprach sie über das unerschlossene Potenzial der deutsch-türkischen Beziehungen. Mustafa Sahin hat für das local global log gut zugehört.

Ein Publikum im gepflegten Outfit in der Philharmonie der Ruhrgebietshauptstadt - an sich keine Seltenheit. Auch das Durchschnittsalter 50 plus ist in Deutschland ganz normal, auch hier, im Foyer des größten Konzerthauses im Ruhrgebiet. Es sind aber heute keine Musikklänge zu hören. Den Ton gibt die Vorsitzende der zweitgrößten Industrie- und Finanzgruppe der Türkei an. Güler Sabancı hält einen Vortrag. Die Mercator-Stiftung, eine der größten privaten Stiftungen in Deutschland, ist der Gastgeber. Vor Güler Sabancı waren auch Joschka Fischer und George Soros schon Gäste in Essen. Die unbestritten mächtigste Frau der Türkei und laut Financial Times sogar drittwichtigste Unternehmerin der Welt hat etwas zu sagen. Nicht zuletzt deshalb sind über 250 Gäste der Einladung gefolgt. Politiker aus Düsseldorf und Berlin, Geschäftsleute, Bildungsexperten, Medien, das ganze Umfeld der Mercator Stiftung.

Güler Sabancı ist als gute Unternehmerin natürlich nicht nur wegen wegen eines Vortrags nach Deutschland gekommen. In Berlin nahm sie nebenbei eine Auszeichnung der European School of Management and Technology (ESMT) in Empfang. Die Ehrenkunde mit dem Titel Responsible Leadership Award bekam sie von keinem Geringeren als dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, Josef Ackermann, überreicht.

Und vor ihrem Auftritt unterschrieb Güler Sabancı im Vorfeld des Events einen Vertrag über eine strategische Partnerschaft zwischen der Sabancı Universität und Stiftung Mercator. Ja, die Sabanci-Gruppe betreibt auch eine Hochschule. Sogar eine der angesehensten und renommiertesten des bildungshungrigen Landes. Die Sabancı Holding ist heute ein Konzern, der 65 Firmen kontrolliert, davon 12 börsennotierte. Die Gruppe ist in elf Ländern tätig, beschäftigt weit mehr als 45.000 Menschen und setzt jährlich rund 15 Milliarden Dollar um. Kurz: Ein Familienunternehmen, das zum Global Player geworden ist. Die Sabancı-Familie hält 78 Prozent der Holding.

Sabancı ist ein in der türkischen Wirtschaft und für die Türken allgegenwärtiger Familienname. Neben dem Namen Koç ist er ein Synonym für Reichtum und Erfolg. Der eigentliche Schöpfer des Sabancı-Konzerns war der Onkel von Güler Sabancı, Sakıp Sabancı. Er war schon zu seinen Lebzeiten (1933 - 2004) eine Legende. Ein Mann von unermüdlichem Unternehmergeist, in der Bevölkerung beliebt und nur „Sakıp Aga“ genannt. Aus dem väterlichen Kleinhandel mit Baumwolle schuf er die zweitgrößte Industrie- und Finanzgruppe der Türkei. Er war ein volksnaher Mann mit markantem Kinn und lustigem zentralanatolischen Akzent, dem bei seinen Auftritten im türkischen Fernsehen so gar nichts von dem Klischee einer abgehobenen “weißen” türkischen Elite anhaftete.

In Essen spricht nun seine Nichte, natürlich auf Englisch. Sie hat sich nach einem Studium an der Bogazici-Universität mit der gleichen Energie wie der Onkel im Unternehmen engagiert. Sie widmete sich mit einiger Hartnäckigkeit und Erfolg über Jahre dem Reifen- und Kunststoffgeschäft des Konzerns. Rüdiger Frohn, der Vorsitzende des Beirats der Stiftung, macht in seiner Begrüßung deutlich, dass Güler Sabancı kennenzulernen heißt, die moderne Türkei besser kennenzulernen.

“Bildung und kulturelle Vielfalt sind Schlüssel zur Modernisierung

Als Güler Sabancı dann das Wort ergreift, geht sie zuerst auf die Rolle der Bildung beim sozialen Fortschritt ein: „Ohne Bildung stünde ich nicht hier vor Ihnen“. Das Engagement für Bildung sei auch die Brücke zwischen der Sabancı-Universität und der Stiftung Mercator. Gemeinsames Wirken soll die Bildungschancen der Bevölkerung in der Türkei stärken. Dieses trage wiederum zur Modernisierung des Landes bei - langfristig hätten beide Länder große Vorteile durch ein stärkeres Engagement in Sachen Bildung. Sabancı fordert das zivilgesellschaftliche Engagement, die verstärkte Aktivität von ausländischen Bildungseinrichtungen ein. Die Beteiligung, die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen den inländischen türkischen und den internationalen NGO’s sei für die Modernisierung der Türkei von großer Bedeutung. Eine Beobachtung, die die Sabancı-Stiftung sowohl in den wirtschaftlich aufstrebenden Großstädten als auch in ärmeren Gegenden des Landes mache. Wie etwa in der ostanatolischen Stadt Mardin, wo die Stiftung ein neues Museum eröffnet hat. Güler Sabancı: “Dieses sichert die kulturelle Vielfalt dieser Stadt enorm.“

Sabancı gibt dem Publikum dann ihre Sicht auf den wirtschaftlichen Fortschritt der Türkei in den letzten Jahren und erinnert an die wirtschaftlichen Maßnahmen, die das Land nach einer gravierenden Wirtschaftskrise im Jahre 2001 zu ergreifen hatte. Entworfen und geplant vom ehemaligen Weltbank-Vizepräsidenten und Wirtschaftsminister Kemal Derviş, dem Sohn eines türkischen Vaters und einer deutschen Mutter, woran auch Sabanci erinnert. „Seine Pläne waren der Grundstein für die jetzige Entwicklung. Die damalige Regierung unter Ecevit und die Regierungen unter Erdogan haben sich an den Maßnahmenplan ohne Wenn und Aber gehalten. So dass wir letztes Jahr ein Wirtschaftswachstum von neun Prozent nachweisen können. Im ersten Quartal des Jahres hatten wir sogar elf Prozent Wachstum.“

“Es geht der türkischen Wirtschaft sehr gut”

Die wirtschaftliche Entwicklung der Türkei lobt die Chefin der Sabancı Holding genauso wie sie die Rolle der AKP-Regierung unter dem Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan positiv würdigt. „Die Türkei ist volkswirtschaftlich sehr gut positioniert. Nun brauchen wir mikroökonomische Reformen. Meines Erachtens bietet sich der Sommer 2011 hierfür sehr gut an. Und wir haben ein gesundes Bankensystem. Türkische Banken haben einen sehr hohen Eigenkapitalanteil. Dabei sind wir sogar weltweit führend“, sagt Güler Sabancı nicht ohne Stolz. Zur Sabanci-Holding gehört auch die Akbank, eine der größten Banken der Türkei. Sie wird als einzige Bank in der Türkei und in der ganzen Region von einer Frau aus der Familie geleitet, Suzan Sabancı Dinçer.

Sabancı kommt auf die Rolle zu sprechen, die beide Länder für eine Stabilisierung der europäischen Wirtschaft spielen sollten. “Die türkische und deutsche Wirtschaft sind stabile und solide Inseln in Europa. Wir müssen aber mehr zusammen arbeiten. Der Kollaps Griechenland hätte eine große Ansteckungsgefahr. Europa wünscht sich mehr wirtschaftliche Stabilität.”

Güler Sabanci spricht sich für nachhaltige Lösungen in der Energiepolitik und eine enge deutsch-türkische Zusammenarbeit aus. Allerdings könne die Türkei auf die Atomtechnologie nicht verzichten, ohne ihren wirtschaftlichen Fortschritt zu gefährden. Der Verzicht auf die atomare Stromerzeugung sei für die Türkei, die noch keinen einzigen Atommeiler besitzt, nicht denkbar. Durch den Bau zweier Atomkraftwerke werde die Türkei ihre Energieversorgung sicherstellen.

„Der Weg zur EU-Mitgliedschaft ist wichtiger als die Mitgliedschaft selbst“

Im Podiumsgespräch mit Michael Thumann, dem Leiter der ZEIT-Redaktion für den Nahen und Mittleren Osten, äußert sich die Unternehmerin über die unterschiedlichsten Themen. Sie sieht die Türkei im gesellschaftlichen Wandel. „Fortschritt, Kultur, Entwicklung, Handel, Bildung und sogar Konsum macht für mich die Modernisierung aus. Ich beobachte in jeder Stadt eine dynamische Entwicklung. Die Reformen des Gründers der Republik Türkei in den 20ern und die Eröffnung der Türkei zur freien Marktwirtschaft in den 80er Jahren hat unser Land Europa näher gebracht.” Nicht zuletzt hat die Bestrebung der Türkei nach einer Vollmitgliedschaft in der europäischen Union eine neue Dynamik mit sich gebracht. Sabanci: “Doch ich halte den Weg zur EU-Mitgliedschaft für wichtiger als die Mitgliedschaft selbst. Denn wir entwickeln uns dadurch weiter“.

Dass trotz aller Unterschiede das Land zur europäischen Gemeinschaft gehöre, steht für Güler Sabanci außer Zweifel. Für eine Vollmitgliedschaft der Türkei in sei keine Revolution, sondern eine Evolution nötig. “Und überhaupt: Die EU wird von einem Mitglied Türkei mehr profitieren als viele in Europa jetzt glauben wollen.” Die EU hätte hierdurch die Möglichkeit, eine globale Macht zu werden. Den jetzigen Stillstand in den Verhandlungen findet Güler Sabanci unerträglich. „Dass man in dieser Sache keine Fortschritte mehr macht, ist für viele Menschen in der Türkei nicht verständlich und ist nicht vermittelbar“

“Chancengleicheit ist überall eine Aufgabe, nicht nur in der Türkei”

Natürlich sind für Güler Sabanci auch die Frauenrechte in der Türkei ein Thema. Die Sabancı Stiftung habe einen ihrer Schwerpunkte bei der Mädchen- und Frauenarbeit. Ihre Stiftung soll ihnen eine Stimme verleihen und arbeite dafür, dass die Frauen in der Türkei sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft mehr Einfluss bekommen. Für Chancengleichheit müsse aber überall auf der Welt und nicht nur in der Türkei weiter gearbeitet werden.

Jetzt kommt sie auf ihren Onkel Sakıp Sabancı zu sprechen. „Ich bin ein gelungenes Beispiel für die Chancengleichheit“. Sie erklärt, dass sie sechs Brüder hat und da keiner von ihnen sich für das Geschäft so interessiert habe wie sie, sei sie eben von ihrem Onkel unterstützt worden. „Mein Onkel sagte zu mir: wenn du willst, kann ich für dich die ersten Türen öffnen. Es gibt aber im Geschäftsleben viele weitere Türen. Die musst du dann selber öffnen“. In Essen hat die Unternehmerin für die Türkei eine weitere geöffnet.

theeconomist:

Daily chart: youth unemployment. Of the many gloomy indicators generated by the financial crisis in the rich world, the sharp rise in youth unemployment is perhaps the most dispiriting.

theeconomist:

Daily chart: youth unemployment. Of the many gloomy indicators generated by the financial crisis in the rich world, the sharp rise in youth unemployment is perhaps the most dispiriting.

theeconomist:

Daily Chart: Europe’s social media hotspots. Only 37% of German internet users make use of social networks, compared with 80% in Hungary. Web surfers in the EU’s eastern member states are the most smitten by networking sites.

theeconomist:

Daily Chart: Europe’s social media hotspots. Only 37% of German internet users make use of social networks, compared with 80% in Hungary. Web surfers in the EU’s eastern member states are the most smitten by networking sites.

Wired-Vorschau auf Google+. http://t.co/3YzpG06 -  auf Seite 2 und 3 des Artikels. Circles: Vielleicht ein Konzept für die gezielte Kommunikation mit Messebesuchern?

Wired-Vorschau auf Google+. http://t.co/3YzpG06 -  auf Seite 2 und 3 des Artikels. Circles: Vielleicht ein Konzept für die gezielte Kommunikation mit Messebesuchern?

Baden-Württemberg beschließt Donaustrategie

Donau bei Laiz

Ministerpräsident Kretschmann und Europaminister Friedrich: Donauraum hat enormes Entwicklungspotential und stellt besonderes Anliegen der Landesregierung dar. Landesregierung beschließt Maßnahmenkatalog zur Umsetzung der EU-Donauraumstrategie im Land - Europaminister Friedrich zum Sonderbeauftragten für die Umsetzung der EU-Donauraumstrategie in Baden-Württemberg benannt

Die EU-Strategie für den Donauraum (EUSDR) wurde am 24. Juni 2011 vom Europäischen Rat verabschiedet. Damit das Land nahtlos mit der Umsetzung der EUSDR beginnen kann, hat der Ministerrat heute (28. Juni 2011) im Kabinett einen Maßnahmenkatalog zur Umsetzung der EU-Strategie verabschiedet. „Die EU-Donauraumstrategie stellt für die neue Landesregierung ein besonderes Anliegen dar, deshalb haben wir auch unmittelbar reagiert und entsprechende Maßnahmen beschlossen, um die anspruchsvollen Aufgaben gezielt und koordiniert angehen zu können. Der Donauraum hält ein enormes Entwicklungspotenzial bereit“, sagten Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Europaminister Peter Friedrich vor der Landespressekonferenz. Friedrich war zuvor im Kabinett zum Sonderbeauftragten für die Umsetzung der EU-Donauraumstrategie in Baden-Württemberg benannt worden. Der Sonderbeauftragte wird vor allen Dingen den ständigen Kontakt mit den Donauanrainerstaaten suchen, um die Umsetzung der EU-Strategie voranzutreiben und für Projekte zu werben.

Europaminister Friedrich: „Der Donauraum bietet uns eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich mit unserem Wissen und unseren Erfahrungen einzubringen. Die Strategie weckt große Erwartungen, denen wir nur gerecht werden können, wenn wir jetzt an die konkrete Umsetzung von Projekten gehen, um die Lebensbedingungen der Menschen im Donauraum entscheidend zu verbessern. Das können wir nicht allein stemmen, dazu braucht es ein gemeinsames Miteinander aller Akteure aus allen gesellschaftlichen Bereichen.“ Als Koordinator werde Baden-Württemberg für den Bereich Wirtschaft sicherlich einen Schwerpunkt in diesem Bereich legen, doch es wäre zu kurz gegriffen, wenn sich das Land darauf beschränke, so Minister Friedrich weiter. In den Bereichen Bildung, Jugend und Zivilgesellschaft aber auch Umwelt, Naturschutz und Soziales gäbe es eine Vielzahl an aktiven Beteiligungsmöglichkeiten für das Land.

Außerdem hat Baden-Württemberg auch die Koordinatorenrolle (Project Area Coordinator) zur „Unterstützung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen“ von der EU-Kommission und den Donauanrainern bereits im Februar 2011 übertragen bekommen. Diese Aufgabe übt das Land gemeinsam mit Kroatien aus. Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft ist federführend für diese Aufgabe verantwortlich, die schwerpunktmäßig die Förderung der Wirtschaft, insbesondere die Mittelstandsförderung, vorsieht. Dabei sollen die Aspekte Innovation, Umwelttechnologie, Technologietransfer, Berufsbildung, Wissenschaft, Forschung, Energie und Umwelt, Verkehr und Infrastruktur sowie der Zugang zu Finanzmitteln (Förderprogrammen) einbezogen werden.

„Um attraktive Bedingungen für die Ansiedlung kleiner und mittlerer Unternehmen zu fördern, sind gut ausgebildete Fachkräfte vor Ort eine wichtige Voraussetzung“ erklärte Friedrich weiter. Das Modell der dualen Ausbildung stoße auch im Donauraum auf großes Interesse und werde verstärkt nachgefragt. Da Baden-Württemberg langjährige Erfahrungen im Export von dualen Ausbildungsmodellen habe, könne das Land in diesem Bereich viel Know-How in die Region einbringen.

Der Maßnahmenkatalog umfasst folgende Punkte:

·         Europaminister Peter Friedrich wird zum Sonderbeauftragten für die Umsetzung der EUSDR im Land berufen. Als Sonderbeauftragter wird der Europaminister mit der angemessenen politischen Wahrnehmung der Strategie betraut und unterstreicht damit auch die hohe politische Relevanz der Strategie fürs Land.

·         Dem Sonderbeauftragten wird ein Servicebüro zur Seite gestellt, das als erste Anlaufstelle im Land in Sachen EUSDR dient. Das Servicebüro wird als Anlaufstelle für potentielle Projektpartner fungieren, Kontakte vermitteln, Netzwerke aufbauen und Donau-Projekte insbesondere in den Bereichen Umwelt und Verkehr, Kultur, Soziales, Zivilgesellschaft, kommunale Angelegenheiten, E-Governance, Tourismus, Justiz und Sicherheit begleiten. Außerdem koordiniert das Servicebüro die Implementierung der EUSDR im Land und ist für die Vernetzung mit den übrigen zehn Koordinatoren verantwortlich.

·         Eine interministerielle Arbeitsgruppe wird sich damit befassen, permanent neue Impulse in die strategische Ausrichtung einzuspeisen (Leuchtturmprojekte), Prozesse kritisch zu begleiten und zu evaluieren.

·         Mit einer großen Auftaktveranstaltung im Land, die am 11. Juli im Haus der Wirtschaft stattfindet, und thematischen Workshops in den Regierungspräsidien werden die wichtigsten Akteure im Land zusammengebracht und gezielt informiert.

Hintergrundinformationen für die Presse:

Die EUSDR betrifft acht EU-Mitgliedstaaten: Bulgarien, Deutschland, Österreich, die Tschechische Republik, Ungarn, Rumänien, die Slowakische Republik, Slowenien. Außerhalb der EU bezieht sie Kroatien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, die Republik Moldau und die Ukraine ein.

Für die insgesamt 14 Anrainerstaaten, in denen über 110 Millionen Menschen leben und die über ein Fünftel der Fläche der EU abdecken, hat sich der Fluss im Verlauf der letzten Jahre zu einem Synonym für einen dynamischen Wirtschaftsraum entwickelt, der nach Wachstum und Wohlstand strebt, dessen Infrastruktur weiter ausgebaut wird und der nicht zuletzt für die Friedenssicherung innerhalb Europas eine zentrale Rolle einnimmt.

Baden-Württemberg hat als erste Region innerhalb Europas das wirtschaftliche, politische und kulturelle Potenzial dieser Makroregion erkannt. Die erste Donaukonferenz ihrer Art fand in der baden-württembergischen Landesvertretung in Brüssel im Jahr 2006 statt. Bereits zu diesem Zeitpunkt hat Baden-Württemberg nachdrücklich dafür geworben, Europa möge die Chance ergreifen und die Entwicklung des Donauraums aktiv mitgestalten, da der gesamte Raum an Wichtigkeit für Europa gewinne, nicht zuletzt, weil er EU-Mitgliedsstaaten, Beitrittskandidaten und Staaten, die in die europäische Nachbarschaftspolitik eingebunden sind, gleichermaßen verbinde.

Im Rahmen der zweiten Donaukonferenz in der Landesvertretung in Brüssel 2008 äußerte die damalige Kommissarin für Regionalpolitik Prof. Danuta Hübner, dass die Kommission bereit sei, eine Strategie für den Donauraum auszuarbeiten, sofern der Europäische Rat dies wünsche. Beim Donaugipfel im Mai 2009 unterzeichneten Baden-Württemberg, Bayern, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien und Bulgarien in Ulm eine gemeinsame Schlusserklärung, die den politischen Willen bekräftigte, den Donauraum in Zukunft stärken zu wollen.

Im Juni 2009 hat der Europäische Rat die Europäische Kommission beauftragt, eine Strategie für den Donauraum bis Ende 2010 zu erarbeiten. Baden-Württemberg hat im Jahr 2009 eine Initiativstellungnahme in den Ausschuss der Regionen eingebracht und damit erneut die Führungsrolle Baden-Württembergs innerhalb der Donauraumstrategie unterstrichen.

Die EU-Donauraumstrategie gliedert sich in die Mitteilung, die die wesentlichen Grundaspekte der Strategie erläutert, und den dazugehörigen Aktionsplan, der die Prioritäten anhand von Aktionen und Projektbeispielen konkretisiert. Die Mitteilung zeigt die wesentlichen Herausforderungen und Chancen für den Donauraum auf und unterteilt sich in vier Bereiche mit elf Aktionsfeldern (Priority Areas), die im Einzelnen folgende Punkte thematisieren:

·         Anbindung an den Donauraum: Verbesserung der Mobilität, Förderung der Nutzung nachhaltiger Energien, Förderung von Kultur und Tourismus

·         Umweltschutz im Donauraum: Qualität der Gewässer, Management von Umweltrisiken, Erhaltung biologischer Vielfalt

·         Aufbau von Wohlstand im Donauraum: Entwicklung der Wissensgesellschaft durch Forschung, Bildung und Informationstechnologien, Unterstützung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, einschließlich Clusterbildung, Investitionen in Qualifikationen

·         Stärkung des Donauraums: Verbesserung der institutionellen Kapazitäten, Zusammenarbeit zur Förderung der Sicherheit und zur Bekämpfung der schweren und organisierten Kriminalität.

Im Internet:

Aktionsplan:

http://www.danubecommission.org/uploads/doc/Danube%20strategy/action_plan_danube.pdf

 

Koordinatoren:

http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/11/124&format=HTML&aged=1&language=DE&guiLanguage=en